Psychotherapie

Psychotherapie kann helfen, wenn Sie neue Entwicklungsräume entdecken, neue Lebensräume erkunden und damit verbundene Träume und Wünsche realisieren wollen. Im psychotherapeutischen Prozess können psychische Leidenszustände gelindert werden, (Lebens)Krisen, belastende Situation und Konflikten bearbeitet und bewältigt werden. Psychotherapie unterstützt Sie neue Wege zu gehen, sich bestimmten Themen oder Situationen in Ihrem zu Leben stellen und ihre Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen.

„Handle stets so, dass sich die Anzahl deiner Möglichkeiten erweitern.“ (Heinz v. Förster)

Als systemische Psychotherapeutin unterstütze ich Sie in einem wertschätzenden Dialog belastende Beziehungserfahrungen zu bewältigen, alternative Perspektiven/Sichtweisen und neue Lösungen zu entwickeln, nicht förderliche Muster zu unterbrechen und Ressourcen/Kompetenzen zu entdecken und weiterzuentwickeln. 

Eine Psychotherapie beginnt mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Auftrags zur Klärung des Therapieziels und setzt an den Ressourcen und Fähigkeiten an, um mit Problemen anders umgehen zu lernen und alternative Lösungswege zu finden. Psychotherapie ist somit ein Anstoß zur Veränderung.

Systemische Psychotherapie legt besonderes Augenmerk auf die komplexen Beziehungserfahrungen, in denen Menschen leben, lieben und arbeiten und wie diese physisches und psychischen (Wohl)Befinden und die Lebensqualität beeinflussen. Diese werden in jeweils unterschiedlichen Kontexten -im interaktiven Prozess- immer wieder neu hergestellt werden (Wirklichkeitskonstruktionen). Systemisches Denken geht davon aus, dass Probleme in interaktiven und kommunikativen Prozessen hergestellt und aufrechterhalten werden. 

Die Dauer von Psychotherapie kann sehr unterschiedlich sein und richtet sich nach Ihrem individuellen Anliegen. Psychotherapie dauert so kurz wie möglich und solange wie nötig. 

Psychotherapie ist ein Angebot, das für alle Altersgruppen - ob jung oder alt - offen ist. 

Psychotherapie unterliegt einer strengen Verschwiegenheit nach §15 des Psychotherapiegesetztes. D.h. ihre Anliegen, alle Themen und Inhalte werden mit höchster Diskretion und Vertraulichkeit behandelt.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren, eine an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Behandlungsmethode. Im psychotherapeutischen Prozess können durch spezifische Gesprächsführung, kreative Methoden und gezielte Übungen psychische Leidenszustände gelindert und die Lebensqualität nachhaltig erhöht werden. Psychische Leidenszustände, Lebenskrisen, belastende Beziehungserfahrungen und traumatische Erlebnisse können mit Hilfe von Psychotherapie verarbeitet und bewältigt werden. Neue, individuelle Entwicklungsräume können eröffnet werden.

Als Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach arbeite ich mit den Methoden der systemischen Psychotherapie und mit den Ansätzen der Klinischen Hypnose und Hypnotherapie. Gerne wende ich auch die Methoden der systemischen Strukturaufstellung im psychotherapeutischen Prozess an. Es gibt eine Vielzahl an psychotherapeutischen Methoden und Richtungen. Die Psychotherapiewirkforschung belegt jedoch, dass das wesentlichste Element erfolgreicher psychotherapeutischer Behandlung die Beziehungsqualität zwischen KlientInnen und PsychotherapeutIn ist. Weitere Wirkfaktoren sind die Motivation der KlientInnen sowie die Ressourcenorientierung der TherapeutIn.
(siehe auch anerkannte Psychotherapiemethoden (Bundesministerium.pdf) und systemische Familientherapie

Einzelpsychotherapie

Im geschützten Rahmen der Einzelpsychotherapie haben alle Themen und Probleme, die für Sie von Relevanz sind Platz. In einem respektvollem Umgang miteinander, im Gespräch und mit Hilfe von spezifischen Methoden und Tools eröffnen sich neue Entwicklungsräume, neue Perspektiven und Erlebensweisen, welche mehr die eigenen Ressourcen, die eigene Handlungsfähigkeit im Fokus haben und somit Veränderung und Weiterentwicklung möglich machen. Erfahrungen in der Vergangenheit können das gegenwärtige Erleben (negativ) beeinflussen und in die Gegenwart hineinwirken. Ich biete Ihnen Unterstützung, um in schwierigen Lebenssituationen neue Wege zu gehen, Ziele und Lösungsbilder zu entwickeln und Entscheidungssituationen zu erkunden.

Schwerpunkte meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin sind:

  • Ängste, Panikattacken, soziale Ängste, Prüfungsangst
  • Lebenskrisen, Umgang mit Veränderungen im Leben, Neuorientierung
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie,…)
  • Beziehungsprobleme und Kommunikationsprobleme (in der Familie, in der Arbeit,…)
  • Burn-out, Stress, Depression, Erschöpfung, Müdigkeit, Selbstwertprobleme
  • Umgang mit belastenden Erlebnissen, Trauma, Bewältigung von Trauer und Verlust, Mobbing
  • Psychosomatische Erkrankungen, somatoforme Störungen
  • frauenspezifische Themen, unerfüllter Kinderwunsch, Probleme rund um die Schwangerschaft
  • Elterncoaching

Wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft, ist es sinnvoll eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten aufzusuchen:

  • Ich fühle mich krank, und es gibt keine medizinische Erklärung dafür.
  • Ich bekomme rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.
  • Ich habe eine der folgenden Ängste: Vor dem Kontakt zu meinen Mitmenschen – vor großen Plätzen – vor engen Räumen – vor Autoritäten – vor bestimmten Tieren.
  • Ich habe Probleme beim Ein- oder Durchschlafen.
  • Ich werde von Gedanken gequält und glaube, dass ich mit niemanden darüber reden kann (Alpträume, Stressgefühle, Schuldgefühle, Hassgefühle,….).
  • Ich fühle mich lustlos, erschöpft und ständig überfordert.
  • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall,….).
  • Ich bin oft niedergeschlagen, habe keine Freude am Leben.
  • Ich denke manchmal an Selbstmord.
  • Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, sie nimmt mir die Luft zum Atmen.
  • Ich bin süchtig (Alkohol, Drogen, Essen, Liebe, Spiel,…).
  • Ich kann ohne bestimmte Rituale (ständiges Waschen, Zusperren,….) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.
  • Ich möchte meine Beziehungen verbessern und brauche dazu Rückmeldungen über meine Stärken und Schwächen.
  • Meine Kinder brauchen meine Unterstützung, ich fühle mich dabei oft überfordert.
  • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.
  • Ich kann mich oft nicht entscheiden und das quält mich.
  • Ich vermeide es bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.
  • Ich möchte meine Entwicklungspotentiale besser ausschöpfen und weiß nicht wie.
Quelle: Wenn die Seele Hilfe braucht (Broschüre des ÖBVP- Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie)

Hypnose

Hypnotherapie und Klinische Hypnose nach Milton H. Erickson


„Die Ressourcen, die Du brauchst, findest Du in Deiner eigenen Geschichte.“(Milton H. Erickson)


Hypnotherapie nach Milton H. Erickson ist die Anwendung der Klinischen Hypnose im Rahmen der Psychotherapie. Die Hypnotherapie und klinische Hypnose ist eine Methode, wo in geführten Trancezuständen mit inneren Bildern und Imaginationen eigene Ressourcen und Kompetenzen stärker zugänglich werden und für den therapeutischen Prozess nutzbar gemacht werden können.

 Weitere Informationen

 

Traumatherapie

Traumatherapie ist eine spezielle Psychotherapieform bzw. ein spezifischen Vorgehen in der Psychotherapie. Sie wird von TherapeutInnen angeboten, welche sich im Bereich Psychotraumatologie eigens fortgebildet haben. Ein Trauma ist ein – oftmals - plötzlich auftretendes Ereignis, welches Menschen, in ihrem gewohnten Leben, in ihrem Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über ihr Leben erschüttert. Dabei sind besonders die erfahrene Bedrohung von Leib und Leben und das Erleben von Ausgeliefertsein und Hilflosigkeit von Bedeutung.

Solche Ereignisse können sein: Unfälle, selbsterfahrene Gewalt, sexuelle Gewalt, aber auch miterlebte Gewalttaten, das Miterleben von Katastrophen als Betroffene oder als HelferInnen, plötzliche schwere Erkrankungen, aber auch belastende medizinische Behandlung, der Verlust eines nahen Angehörigen, aber auch Mobbing, Arbeitslosigkeit oder soziale Isolation.
Je nachdem, in welcher psychischen Verfassung einen Menschen ein Trauma trifft bzw. welche bisherigen traumatischen Erfahrungen diese Person davor schon in ihrem Leben machen musste, wirkt sich eine solche Erfahrung aus. Ein Teil der Menschen kann traumatische Erfahrungen aus eigener Kraft mit Unterstützung von Angehörigen und FreundInnen ohne professionelle Hilfe bewältigen. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Menschen, welche solche Erfahrungen machen, entwickelt Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die durch psychotraumatische Erfahrungen hervorgerufene Stressreaktion hinterlässt Spuren im Nervensystem.

Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung können sein:

  • Ängste, Panikattacken
  • Vermeidungsverhalten, depressive Verstimmung bis zur Selbstmordgefährdung
  • erhöhte Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen
  • Gefühlsverarmung, Schlafstörungen, Alpträume
  • eindringende (intrusive) Gedanken, Bilder, Wiedererleben durch „Flashbacks“ , teils ausgelöst durch sog. “Trigger“
  • Erinnerungslücken bis zu Amnesie und Dissoziationen
  • diffuse körperliche Störungen und Schmerzen
  • bei langanhaltendem und/oder besonderes gravierenden, früh in der Kindheit beginnenden traumatischen Erfahrungen kann es zu Persönlichkeitsstörungen oder Veränderungen der Persönlichkeit kommen.

Selbsterfahrung

Selbsterfahrung ist eine Möglichkeit sich selbst besser kennenzulernen, um in herausfordernden Lebens- und/oder Arbeitssituationen vor dem Hintergrund der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten und der eigenen Lebensgeschichte handlungsfähig zu bleiben. Selbsterfahrung kann den eigenen Gestaltungsraum im Umgang mit Menschen und mit sich selbst erweitern und ermöglichen, das Leben (so) zu leben, wie es für einen Selbst förderlich ist und zu einer Weiterentwicklung führt.

Paartherapie

Jede Partnerin und jeder Partner bringt ihre/seine eigene Lebensgeschichte und Lebenserfahrungen sowie Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen in eine Beziehung mit ein. Der Alltag mit hohen Anforderungen, Stress im Beruf, der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verloren gegangene Träume und Ziele stellen Paare mitunter vor große Herausforderungen. Gefühle der Entfremdung und der Leere, eine wenig konstruktive Streit- und Kommunikationskultur - mit verfestigten Vorwurfshaltungen bis zu Trennungswünschen - nehmen viel Raum ein. Die Liebe, eine gegenseitige Anziehung, die Lust und die Sexualität, ein achtsamer Umgang miteinander finden keinen Platz mehr.

  • In der Paartherapie kann es darum gehen, die Paarbeziehung wieder neu zu beleben, der Paarbeziehung wieder einen angemessenen Raum zu geben, vor allem auch wenn Kinder oder zu pflegende Angehörige mit im Spiel sind. Eine gelingende Paarbeziehung muss auch gepflegt werden und braucht Aufmerksamkeit.
  • Es kann darum gehen, die je individuellen Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken und zu leben und trotzdem sich als Paar gegenseitig zu unterstützen.
  • In der Paartherapie kann es darum gehen, Konflikte zu klären, sich von alten Kränkungen zu lösen und eine positive Streit- und Kommunikationskultur zu etablieren.
  • Ziel kann es sein, wieder ein Gemeinsames zu finden als Boden für eine Weiterentwicklung beider PartnerInnen.
  • Paartherapie kann auch sinnvoll sein, bei Lebensveränderungen, wenn eine Neuorientierung notwendig ist.
  • Manchmal ist es auch zielführend, darüber nachzudenken, ob getrennte Wege, die größere Chance für ein befriedigendes Leben bieten. Getrenntes Leben, vor allem wenn Kinder da sind, erfordert eine besonders gute Kommunikation miteinander.

Systemische Familientherapie

Systemische Familientherapie hat – aufgrund der systemischen Perspektive, welche die Menschen auch immer in ihren Beziehungsgeflechten und Interaktionen miteinander betrachtet – besonderes Handwerkszeug für die Arbeit mit Mehrpersonensettings. Familientherapie kann in unterschiedlichen Konstellationen (Einzelne, eine Dyade, oder mehrere/alle Familienmitglieder) und unter Einbeziehung verschiedener Personen (Eltern, Kinder, Großeltern, Patchworkfamilien, andere relevante Bezugspersonen) stattfinden.

Familientherapie ist angezeigt, wenn eine Familie oder Teile davon ein gemeinsames Problem haben, mit deren Lösung sie sich gemeinsam in Familiengesprächen auseinandersetzten möchten. Eingefahrene Beziehungsmuster und Beziehungskonstellationen können aufgelöst werden und einem neuen produktiveren Zusammenleben Platz machen.
Oftmals findet Familientherapie auch ergänzend zu Kinder- und Jugendpsychotherapien statt.

Mögliche Themen von Familientherapien können sein:

  • Konflikte, Auseinandersetzungen und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen einzelnen Familienmitgliedern
  • Neuorientierung und Unterstützung bei der Bewältigung von anstehenden Herausforderungen, von Entwicklungs-Übergängen
  • Gegenseitige hilfreiche Unterstützung bei belastenden Lebensereignissen (physischer und/oder psychischer Krankheit, Verlust, Trauma)
  • Erarbeiten einer entwicklungsförderlichen und produktiven Kommunikations- und Interaktionskultur mit gemeinsam getragenen Familienregeln des Zusammenlebens
  • Auflösung von Verstrickungen mit der Herkunftsfamilie und der mehrgenerationalen Weitergabe von Beziehungsdynamiken und von Beziehungsmustern

Kinder- und Jugendpsychotherapie

Kinder- und Jugendpsychotherapie ist tendenziell ähnlich der Einzelpsychotherapie. Hinzu kommen jedoch die Entwicklungsperspektive und die unterschiedlichen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen und deren je alters- und entwicklungsspezifische Entwicklungsaufgaben. Die verschiedenen Entwicklungsphasen ermöglichen auch andere Zugänge zu Kindern. Das Spiel ist ein wesentliches altersentsprechendes Handwerkszeug. Gerne arbeite ich in der Kinder- und Jugendlichentherapie mit hypnotherapeutischen Methoden und Zugängen und mit klinischer Hypnose. Dies führt oftmals zu „kinderleichten“ Lösungen. Je jünger die Kinder und Jugendlichen sind, desto wesentlicher ist die Lebensumwelt als AuftraggeberInnen und desto notwendiger ist es, die relevanten Bezugs- und Beziehungspersonen auch in Form von Eltern- und Bezugspersonengesprächen oder in Form von Elterncoaching in die Therapie einzubeziehen. Manchmal kristallisiert sich im Laufe der Gespräche auch heraus, dass Elterncoaching das vorrangige Setting der Therapie ist. Themen, wo ich Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch begleite können sein:

  • Essstörungen ( Anorexie, Bulimie,…)
  • Ängste, Prüfungs-/Leistungsängste
  • Mobbing
  • Trennungsängste/Trennungsschwierigkeiten
  • Verlust/Trauer/ Trennung/Scheidung der Eltern
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Emotionale und soziale Probleme
  • Schulprobleme/ ADHS
  • Selbstwertprobleme
  • Tics/Zwänge